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Hallo EAB-Team,
als "Personalvorstand" (nicht ganz ernst gemeint) der Neustadter Tafel möchte mich noch einmal ganz herzlich bei der Ehrenamtsbörse Haßloch für  die Hilfe bei der Mitarbeitersuche bedanken. Auf die Zeitungsnotizen - vor allen Dingen in der Rheinpfalz - haben sich viele Interessenten gemeldet, die zum Teil schon im Einsatz waren oder in den nächsten Tagen mitarbeiten werden.
 
Liebe Grüße
 
Klaus Roth
Neustadter Tafel e.V., www.neustadter-tafel.de

 


 

Mein Ehrenamt


20.November 2008: Mein letzter Arbeitstag vor der Pensionierung. Ich räume meinen Arbeitsplatz in München, wo ich lange Zeit Strafrichter war. Viel Arbeit hielt mich davon ab, darüber nachzudenken, was nach dem letzten Arbeitstag kommt.
Ich fahre von München in die Pfalz. Was für ein Ortswechsel! Plötzlich gibt es keine Kollegen mehr. Ich muss nicht mehr frühmorgens in die Arbeit. Die verstopften Straßen von München bleiben mir erspart. Das ist doch ein Traum. Viele werden mich beneiden.
Nach ein paar Tagen habe ich das Gefühl, dass mich außer meiner Frau niemand braucht. Es gibt einige Kleinaufträge aus dem familiären Kreis, die mich nicht wirklich fordern, wie es zuvor mein Beruf getan hat.
Wie viele, die sich in der gleichen Situation befunden haben, stellte ich mir die Frage, wie ich mich wieder in die Gesellschaft einbringen kann. Ich bin noch leistungsfähig, kann noch nützlich sein.
Über das Internet habe ich Kontakt zur Ehrenamtsbörse Haßloch aufgenommen. Dort habe ich Frau Buchholz bei der Sozialstation kennengelernt und mich erkundigt, ob man einen ehrenamtlichen Mitarbeiter wie mich brauchen kann. In einem persönlichen Gespräch wurde mir erklärt, dass ein Engagement auf vielen Ebenen und in zahlreichen Bereichen möglich ist. Ich bekam das konkrete Angebot, in einer Tagesgruppe mit betreuungsbedürftigen Senioren mitzuarbeiten.
Meine Berührungsangst war schnell verflogen. Die bereits eingearbeiteten professionellen und ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen haben mich freundlich aufgenommen. Ich lernte, mich auf die einzelnen Probleme der Betreuten einzustellen. Schnell merkte ich, dass man sehr konzentriert arbeiten muss. Man darf nicht ungeduldig werden. Die alten Leute danken es einem aber dann auch. Jedes Mal freue ich mich, wenn ich spüre, mit welcher Hingabe die alten Herrschaften die ihnen bekannten Lieder singen. An gemeinsamen Spielen und gemeinsamem Kochen nehmen sie aufmerksam teil. Unsere Gruppe bringt offensichtlich eine willkommene Abwechslung in ihren Alltag.
Nach so einem Tag gehe ich manchmal müde nach Hause. Ich habe aber auch das Gefühl, etwas Sinnvolles geleistet zu haben. Ich lerne das Altern kennen. Und so weit bin ich ja auch selbst nicht mehr entfernt davon. Vielleicht habe ich auch selbst mal so eine Hilfe nötig.
Sich ehrenamtlich zu engagieren verschafft einem neue Lernerfahrungen. Man wird sich seiner sozialen Verantwortung bewusst, weil man mit Problemen befasst wird, denen man früher aus dem Weg gegangen ist.
Nicht zuletzt habe ich nette Leute in meiner neuen Heimat kennengelernt. Wenn ich durch meinen Wohnort gehe, schaut manchmal einer meiner Betreuten aus dem Fenster und grüßt freundlich. Wir halten ein kurzes Schwätzchen. Ich habe neue Freunde gewonnen.

Heinz M.

 


 

Hallo EAB-Team,

dank der Ehrenamtsbörse haben wir für unsere Projekt "Geschichten zu verschenken" bereits im letzten Kitajahr 3 Lesepaten gefunden, die immer noch regelmäßig zu uns in die Einrichtung kommen und mit viel Freude und Elan Geschichten vorlesen bzw. von Früher erzählen. Die Kinder sind immer ganz gespannt und verfolgen mit wachsender Begeisterung die Geschichten. Mittlerweile ist das Projekt ein fester Baustein in unserer Kitaarbeit.

Auch haben wir durch die Ehrenamtsbörse einen Naturfreund gesucht und gefunden. Herr V., Renter und hobbymäßig auch Jäger, begleitet unsere Kinder regelmäßig durch den Haßlocher Wald. Er lässt sich immer etwas besonderes einfallen, wie z.B. Kletterseile für die Kinder spannen, Tippi bauen, dann hat er ihnen auch schon ausgestopfte Tiere mitgebracht etc. Manchmal kommt er auch auf einen Sprung in die Kita. Die Kinder
lieben ihn sehr.


Für uns sind alle, die durch die Ehrenamtsbörse zu uns gekommen sind, eine große Hilfe, Unterstützung und liebgewonnene Bereicherung.

Ich bin froh, dass wir Sie als Unterstützung hatten und wünsche Ihnen noch weiterhin viel Erfolg mit der Ehrenamtsbörse.
 

Liebe Grüße
Katharina Hoffmann

Kindertagesstätte Don Boso, Haßloch

 


 

Liebe Ehrenamtsbörse,
herzlichen Dank für Ihre gute Hilfe! Wir haben zwei sehr engagierte Leute aus Haßloch gefunden, Herr Frank H. und Frau M.
Nach einem Artikel in der Rheinpfalz haben sich auch Leute aus anderen Regionen der Pfalz gemeldet, sodaß zur Zeit alle Seminarplätze besetzt sind.  Falls wir im nächsten Jahr noch mal Geld für eine Ausbildung erhalten, würde ich mich sehr gerne wieder an Sie wenden.

Danke für das Angebot Ihrer Unterstützung und für Ihr Interesse.

 

Herzliche Grüsse
Brigitte Eckhardt
Seniorpartner in School e.V., www.seniorpartnerinschool.de